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FERRARI – PROJECT
Ferrari 330GT 2+2 in der Hamburger Ausstellung 2009

Die Silhouette eines Ferrari-Klassikers als Objektkunst

„Ich kann, glaube ich, sagen, dass die Firma Pininfarina zum Erfolg von Ferrari durch ihre Kreativität beigetragen und dem Partner eine stilistische, stets aktuelle Persönlichkeit verliehen hat, die Ferrari in der Autowelt zu etwas Einzigartigem werden ließ. Ferraris konzeptionelle und technische Innovationen erhielten ein Gesicht, eine Sprache, an der man sie erkannte.“
Zitat: Sergio Pininfarina

Die Partnerschaft zwischen Ferrari und Pininfarina bei Gestaltung der Serienmodelle dauert bereits über 50 Jahre an. Unzählige wundschöne und elegante Entwürfe sind entstanden, viele von ihnen stilprägend für das Fahrzeug-Design.

Ein klassischer Ferrari ist mehr als ein gebrauchter Sportwagen. Er ist in ästhetischer Hinsicht vor allem ein Kunstgegenstand. Die seit vieltn Jahren steigenden Sammlerpreise bestätigen dies eindrucksvoll – wie auch Kunstausstellungen in aller Welt. Dass das honorige New York Museum of Modern Art als erstes automobiles Exponat einen Ferrari der Sechziger wählte, ist sicherlich kein Zufall.

Leider sind diese Preziosen normalerweise dazu verdammt, ihr Dasein in dunklen Garagen zu fristen, anstatt in wohnlichem Ambiente bestaunt werden zu können. Ein Umstand, dem der bekannte Hamburger Künstler und Galerist Thomas Eigel und der Kunstliebhaber Jürgen Ulmer jetzt sehr unkonventionell, aber entschlossen entgegen getreten sind.

Das Resultat sind einzigartige Kunstobjekte, die besonders durch die konsequente Reduktion auf die klare, reine Formsprache des legendären Ferrari-Designers Pininfarina faszinieren: Kein Zierrat, kein Rad stört die rassige Silhouette dieser raren Karosserien.

Das provoziert die Frage, warum ausgerechnet Originalexemplare dieser edlen Baureihen als Spender der Kunstobjekte rekrutiert wurden. Jürgen Ulmer beantwortet sie auf fast schockierend nüchterne Weise, während seine Hand den sanft wogenden Fluss der Form nachzeichnet: „nur im Original finden wir die Ausstrahlung der Designsprache von Pininfarina, dem diese Hommage gilt.“

Interessenten, die die Einzelpreise dieser etwas anderen Wanddekorationen erfahren möchten, werden indes zu einem persönlichen Gespräch gebeten. „Insofern handhaben wir es wie einst Enzo Ferrari, wenn es um die Bestellung eines Unikates ging“, erklärt Jürgen Ulmer in Respekt vor dem großen Schöpfer der künstlerischen Grundlage: „Auch der Commendatore pflegte derartige Details bei einem Glas guten Rotweins zu äußern.“

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